Wie manche vielleicht wissen, habe ich aus verschiedensten Gründen beschlossen alleine und mit meinem Auto von Deutschland aus nach Griechenland zu fahren. Da das eine riesige Strecke ist und ich alleine fahre habe ich mir 3 Zwischenstopps eingplant: Wien, Arad und Montana.
Für diese 3 Städte habe ich mich vorher um Unterkünfte gekümmert. Ab Griechenland wird das dann alles etwas spontaner.
Wien
Ich habe mich als erstes Zwischenziel für Wien entschieden. Warum? Na weil Wien wunderschön ist und weil ich einen Fußballkollegen dort besucht habe und mir so eine kostenlose Übernachtung ergaunert habe 🙃.
In Wien selbst waren wir kurz am Stefansplatz und sind danach in ein niedliches Restaurant gelaufen, wo ich dann ein Wiener Schnitzel genießen durfte. Wien hat auf jeden Fall eine ganz besondere Athmosphäre. Die Altbauten und der historische Stadtkern sehen wundervoll aus.
Weil ich nicht so viel fotografiert habe hier nur ein Bild vom Stefansdom:

Arad
Das 2. Ziel war Arad. Das ist eine Stadt, kurz hinter der ungarisch-rumänischen Grenze.
Ich habe probiert mir die Strecke in halbwegs gleichgroße 6 Stunden etappen aufzuteilen.
Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass mir die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen in Österreich und Ungarn sehr gut gefallen hat. Das hat das fahren sehr viel entspannter gemacht. Keiner der von hinten mit 230 km/h ankommt oder jemand der mit 90 vor dir auf die linke Spur rüberzieht wenn du mit 160 von hinten kommst.
Alle PKWs fahren in etwa die selbe Geschwindigkeit. Dazu kommt, dass (zumindest da wo ich unterwegs war) die Straßenqualität erstaunlich gut war. In Österreich wurde noch sehr viel geblitzt in Ungarn allerdings nicht mehr.
Das Hotel in Arad und die Stadt an sich sind nicht sonderlich erwähnenswert (ich hab aber auch nicht viel von der Stadt gesehen), daher habe ich keine Fotos und auch so nicht viel dazu zu sagen.
Montana
Eine Stadt, die relativ nah an der Grenze zu Rumänien liegt.
Ich musste mich am 3. Tag leider von guten Autobahnen bzw. von Autobahnen generell verabschieden. Die Straßenqualität wurde teilweise auch extrem schlecht.
Tempolimits scheinen in Rumänien auch nur noch eine Vage Richtlinie zu sein. Ich weiß gar nicht wie oft ich auf der mit 80 begrenzten Straße von hinten mit 140 oder so überholt wurde. Innerorts werden ca. 10 km/h von der aktuellen Geschwindigkeit abgezogen und dann halt mit 70-80 km/h durch die Ortschaft gejagt. Vor allem die LKWs fahren mehr oder weniger mit einer Geschwindigkeit durch.
Was ich allerdings interessant fand: In Rumänien gibt es theoretisch für jede Ortschaft eigene Geschwindigkeitsbegrenzungen. Am Ortschild steht das allgemein für diese Ortschaft gültige Tempolimit. Finde ich eigentlich ganz Sinnvoll.
Nachdem ich dann über die rumänisch-bulgarische Grenze gefahren bin, gab es auch immer mehr Blitzer oder Polizisten mit Radarkontrollen.
Das Wetter die letzten Tage war eher kühl. Es windet viel und ab und an tröpfelt es mal. Wenn allerdings die Sonne mal kurz durch die Wolken schaut, wird es gefühlte 10° wärmer.
Eine total neue Erfahrung war auch, dass ich auf einmal nicht mehr lesen kann, was auf irgendwelchen Schildern geschrieben steht.
Ich kann zwar kein Rumänisch aber ein paar Worte kann man sich ja trotzdem ableiten. Da in Bulgarien aber hauptsächlich kyrillische Buchstaben verwendet werden, kann ich absolut nichts mit geschrieben Worten anfangen. Unabhängig davon, dass ich sowieso nichts verstehen würde.
Die Unterkunft hier in Montana ist allerdings überraschend gut. Ich habe hier ein Apartment, welches lustigerweise günstiger war als Hotels in der Region.
Als ich hier angekommen bin, dachte ich zuerst: „jetzt weiß ich warum das so günstig war“.
Aber als ich dann den richtigen Eingang und das richtige Apartment gefunden hatte, war ich sehr positiv überrascht.
Sehr sauber, voll ausgestattet und von der Einrichtung her sogar echt einladend.


Dann bin ich noch in ein Restaurant Abendessen und habe auf dem Weg dahin noch einen kleinen Schnappschuss aufgenommen:

Da ich einen Großteil des Tages auf der Straße verbracht habe, habe ich beschlossen das in Form dieser Zusammenfassung zu Posten.
Morgen gehts dann auf in die letzte Etappe nach Griechenland und dann wird es Beiträge über Unternehmungen geben oder wenn ich keine Lust habe viel zu schreiben einfach Beiträge mit vielen Fotos.

